Die Fashion Week ist vorbei. Ein kurzer Satz, der jedoch unangenehm im Magen liegt. Für mich war diese Fashion Week mein zweiter Besuch der Modewoche. Während ich 2016 gehetzt und gescheucht wie ein gerupftes Huhn zwischen Flughafen, Messen, Shows und Blogger Events hin und her getingelt bin – in weniger als 48 Stunden – habe ich mir dieses Mal die gesamte Woche für Berlin Zeit genommen.

Während Montags für die Anreise geplant war (Funfact: im Juni saß ich bereits morgens um 4:00 Uhr am Flughafen und musste dann, angekommen in Berlin, erstmal ein Nickerchen in einem Park machen. Bei 30 Grad immerhin angenehmer als jetzt im Winter), begann Dienstag bereits der Fashion Week Trubel. Zusammen mit Jeany und Sophie hatte ich ein Fotoshooting auf dem Potsdamer Platz und der Mall of Berlin. Die Fotos hierzu zeige ich euch wann anders.

Danach habe ich mich mit Jeany zusammen auf den Weg zum Fashion Blogger Café gemacht. Das Fashion Blogger Café hat mir im Juni persönlich besser gefallen, dieses Mal waren leider die anderen Blogger vor Ort nicht wirklich kommunikativ. Zusätzlich hatte ich das Gefühl die vorhandenen Firmen spiegeln nicht das Konzept der Veranstaltung wieder. Dieses Jahr wurden einige Blogger nämlich nicht zugelassen, da ihnen der Fashion Bezug fehlt – irritieren, da fast kein Fashion Unternehmen vor Ort ist. Das Highlight war hier Lieferando für mich.

Danach sind wir zum Nastrovje Blogger Event aufgebrochen. Hier wurde Mode von Vive Maria, Pussy Deluxe und NP Fashion präsentiert. Die Location war super süß, das Essen toll und die Kollektion von Vive Maria hätte gefühlt direkt in meinem Kleiderschrank einziehen können. Wirklich mit fast jedem Teil konnte ich mich identifizieren. Spitze, Blümchen, Marine – alles ganz genau mein Ding. Auch die Nachtwäsche-Kollektion hat mein Herz höher schlagen lassen! Hier werde ich definitiv dieses Jahr selber das ein oder andere Teil kaufen.
Nach dem Erfolg bei Nastrovje sind wir zum Vero Moda Pop-Up Store Blogger Event gefahren. Hier stand ein Show Room für die neue Kollektion bereit. Zur Kollektion: Tolle Stücke, viele Parker und viel Strick. Zum Event an sich: Werde ich wohl nächstes Mal auslassen. Leider stand vor Ort weder ein Ansprechpartner noch sonst jemand zum Austausch zur Verfügung – ein paar Informationen hätte ich nämlich gerne schon noch gehabt – persönlich und nicht aus einem Magazin. Da lohnt sich der Stress für den Ortswechsel zwischen den Events dann doch nicht.

Fashion Week Berlin Hashmag Fashion Week Berlin HashmagMittwoch morgen besuchten wir alle zusammen kurz das Hashmag Blogger Event und begannen den Morgen mit einem Frühstück, bestehend aus Donuts und Eierkuchen. Danach ging es für mich endlich auch ins “Zelt”. Die Runway Shows der Fashion Week fanden diese Saison im Kaufhaus Jandorf statt. Die Location gefällt mir persönlich nicht so gut. Sie bietet nicht nur ca. 200 Personen weniger Platz, was es unglaublich schwer macht einen Platz auf den begehrten Shows zu erlangen, sondern zusätzlich ist der Blick auf den Runway durch Säulen gestört. Und leider keine kleinen Säulen sondern Littfasseulen. Das rustikale Design und die Geschichte des Gebäudes passt aber sehr schön.

Die Erste Show auf dem Programm war Leonie Mergen. Aufgrund der schlechten Sicht (durch die Säulen und des Platzes) und dadurch, dass die Show nur wenige Minuten lang war, habe ich von der Kollektion leider kaum etwas mitnehmen können und warte daher noch auf das Pressematerial von den Designern. Da die Shows teilweise gleichzeitig stattfinden habe ich so auch leider die Show von Philomena Zanetti verpasst, was ich im Nachhinein etwas bereue.

Für Lisa und mich ging es vom Showroom aus direkt zum Panorama Blogger Club. Leider auch ein Reinfall, den ich mir nächste Saison sparen werde. In der Blogger Area angekommen stand weder ein Ansprechpartner zur Verfügung, noch wurden die Akkreditierungen gecheckt (die übrigens sehr viel Zeit in Anspruch nahmen, da man zusätzlich noch Dokumente ausfüllen musste – nicht nur ein “Ich komme”) und die Versprechungen mit denen für die Veranstaltung geworben wurden, wurden leider nicht gehalten.

Sowieso schon knapp in der Zeit bin ich zurück zum Kaufhaus Jandorf gehetzt um hier die Show von Maisonnoée zu besuchen. Die Show war wiederum echt klasse – hier könnt ihr euch demnächst meinen Bericht zur Kollektion durchlesen. Am Abend war eigentlich geplant der Aftershowparty von Leonie Mergen oder der Party des Panorama Blogger Clubs einen Besuch abzustatten. Wir waren jedoch so müde und geschafft von dem Tag, dass wir nach ein paar Gläsern Wein ins Bett gegangen sind.

Donnerstag begann der Tag mit der Runwayshow von Ewa Herzog. Schon letzte Saison war Ewa Herzog MEIN Highlight und auch diese Saison hat sie es wieder geschafft. Keine Designerin und kein Designer kommt meiner Meinung nach an Ihre Kollektion ran! Ich freue mich wirklich jedes Mal ihre Stücke sehen zu dürfen und deswegen gibt’s auch hier einen gesonderten Blogpost dazu. Nach der Show hatte ich das Glück ein exklusives Interview mit Ewa Herzog zu führen – auch das war ein Highlight meiner Fashion Week.

Danach ging es für mich zurück zu Hashmag. Hier habe ich Dienstags nämlich viel zu wenig Zeit verbracht. Wir Blogger wurden hier wieder Rundrum versorgt und beschäftigt. Als erstes wurden die Haare gemacht, das Make-Up aufgefrischt, dann gefrühstückt und die andern Stände der Firmen besucht. Bei dm haben wir Blogger die Möglichkeit erhalten ein Fotoalbum zu designen und einen Schminkpinsel gravieren zu lassen. Bei C&A wurden Fotos im 90’s Style geschossen und bei Orsay habe ich die neue Kollektion begutachtet. Auch hier – bitte einmal jedes Teil in meinen Kleiderschrank. Ich gehe immer unglaublich gerne bei Orsay einkaufen und auch die neue Kollektion wird mich mehrfach in den Laden ziehen. Bis abends blieben wir beim Hashmag Event und lernten Blogger und Firmen kennen. Danach ging es für uns nochmal auf ein paar Weinchen in die Innenstadt um dann auf die b.a.r.e Pop Up Store closing Party um den Abend ausklingen zu lassen.

Fashion Week BerlinFreitag war Abreisetag und für mich begann der Tag mit der Show von I’ve Isabel Vollrath. Mich hat die Show wirklich umgehauen! Auch hier wird es deswegen einen gesonderten Post geben. Danach wurde die wenige Zeit in Berlin genutzt um noch ein Outfit zu fotografieren. Wann bietet sich nochmal die Möglichkeit von 4 Fashion Bloggern gleichzeitig fotografiert zu werden? Ein Rundrumpacket quasi!

Nachmittags habe ich mich erneut auf den Weg zum Kaufhaus Jandorf gemacht um meine letzte Show für diese Saison zu besuchen – Odeur hat nämlich eingeladen. Auch zu Odeur wird es einen extra Post geben, deswegen möchte ich hier nicht zu viele Worte über die Kollektion verlieren. Nach der Show von Odeur ging es direkt zum Flughafen und zurück nach Bonn. Hier wurden dann Nachts noch die ersten Bilder bearbeitet und sortiert.

Die Fashion Week ist damit für mich zu Ende.

Ich hatte wirklich wieder eine unglaublich tolle Zeit mit so tollen Bloggern, dass mich wirklich ein bisschen die Wehmut trifft. Ich weiß nicht wie oft ich heute schon den Satz “Ich will wieder nach Berlin, warum kann nicht immer Fashion Week sein?!” gesagt habe. Zurück bleiben viele, viele Bilder und viel Arbeit. Das schönste an der Fashion Week ist einfach das Miteinander mit den andern Bloggern. 5 Tage ununterbrochen über mein lieblings Hobby reden, mit Leuten die meine Leidenschaft mehr als nur teilen. Ich bin so froh so tolle Freundinnen zu haben und kann es jetzt schon kaum abwarten im Juni alle endlich wieder zu sehen. Die Zeit bis dahin ist mir ehrlich gesagt fast ein wenig zu lang. Auch wenn in der Zwischenzeit sicher auch unglaublich viele tolle Dinge passieren werden.

(Titelbild v.r. Lisa, Jules, Lara & Genya)

 

You May Also Like

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *